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**Digital Streetwork**

*Thematisch gegliederte Bibliographie nach Handlungsfeldern und Zielgruppen
(Systematische Gliederung zur RAG- und Bot-Integration)*

Diese Bibliographie bietet eine systematische Übersicht über die deutschsprachige und internationale Fachliteratur sowie Praxis- und Forschungsberichte im Feld der Digital Streetwork (der digital aufsuchenden Sozialen Arbeit). Um die Nutzbarkeit für die sozialarbeiterische Praxis, Forschung und insbesondere für KI-gestützte Wissensdatenbanken (Chatbots, RAG-Systeme) zu maximieren, wurden die über 140 Quellen nach thematischen Handlungsfeldern und spezifischen Zielgruppen strukturiert. Jede Quelle wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Aufbereitung mit einer präzisen, 2–3-sätzigen Kurzbeschreibung (Abstract) versehen, die das jeweilige Werk, seine Methodik und seinen Beitrag zur Online-Sozialarbeit auf den Punkt bringt.

**Inhaltsverzeichnis**

[1. Migration, Flucht & Arbeitsmarktintegration 1](#_Toc239751154)

[2. Extremismus- & Radikalisierungsprävention & Antidiskriminierung 5](#_Toc239751155)

[3. Wohnungsnotfallhilfe & soziale Prekarität 11](#_Toc239751156)

[4. Gaming-Communities, Suchthilfe & exzessive Mediennutzung 13](#_Toc239751157)

[5. Sexarbeit & von Menschenhandel Betroffene 15](#_Toc239751158)

[6. Übergreifende Grundlagen, Konzepte & Professionalisierung 15](#_Toc239751159)

# 1. Migration, Flucht & Arbeitsmarktintegration

* **Aboassi, M./Bielicka, A./Stapf, T./Vogel, J. (2021)**: „Digital Streetwork“ in Zeiten von Corona. Zwischenbericht des Projektes „Neu in Berlin Plus“ für das Jahr 2020. Berlin: Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung

<https://minor-kontor.de/digital-streetwork-in-zeiten-von-corona/>

*Der Zwischenbericht dokumentiert die Arbeitsergebnisse des Projekts „Neu in Berlin Plus“ im ersten Jahr der COVID-19-Pandemie. Die Studie analysiert, wie sich die Beratungsbedarfe neuzugewanderter Menschen in der Krise verändert haben und wie Digital Streetwork als flexibler, krisenfester Zugangskanal fungierte.*

* **Aboassi, M./Melnikova, A./Stapf, T/Vochin, M.-V. (2022)**: “Digital Streetwork“ für Neuzugewanderte jetzt live in Berlin! Zwischenbericht des Projektes „Neu in Berlin Live“ im Jahr 2022. Berlin: Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung

<https://minor-kontor.de/digital-streetwork-in-berlin-jetzt-live/>

*Der Zwischenbericht für das Jahr 2022 stellt das fortgeführte Berliner Projekt „Neu in Berlin Live“ vor. Der Fokus liegt auf der Verknüpfung von aufsuchender Beratung mit der Erstellung innovativer, mehrsprachiger Informationsformate in sozialen Medien wie Videos und Live-Sessions zur Erhöhung der Reichweite.*

* **Alfahel, A./Aboassi, M./Vochin, M.-V./Stapf, T. (2021)**: „Digital Streetwork“ in Berlin auf neuen Wegen. Bericht des Projektes „Neu in Berlin Plus“ im Jahr 2021. Berlin: Minor - Projektkontor für Bildung und Forschung

<https://minor-kontor.de/portfolio/digital-streetwork-in-berlin-auf-neuen-wegen/>

*Der Projektbericht dokumentiert die aufsuchende Informations- und Beratungsarbeit von Minor in den sozialen Medien Berlins im Jahr 2021. Er zeigt auf, wie neuzugewanderte Menschen durch muttersprachliche Erst- und Verweisberatung (u. a. Arabisch und Bulgarisch) erfolgreich bei der sozialen und beruflichen Integration unterstützt werden.*

* **Bordeianu, P./Ferchichi, R./Ivanova, M./Teuber, C. (2025)**: Digital Streetwork im Wandel - Potenziale für die aufsuchende Beratungs- und Informationsarbeit auf TikTok. Zwischenbericht CADS, Juli 2025. Berlin: Minor – Digital gemeinnützige GmbH.

<https://minor-digital.de/digital-streetwork-im-wandel/>

*Der Zwischenbericht des Projekts CADS untersucht die Potenziale und methodischen Herausforderungen der Plattform TikTok für die digital aufsuchende Informationsarbeit. Die Studie zeigt auf, wie kurze audiovisuelle Formate zur zielgruppengerechten Beratung von EU-Zugewanderten eingesetzt werden können.*

* **Brezolin/Pfeffer-Hoffmann et.al. (2021)**: Einblicke in die Beratungsarbeit des Projekts „MB 4.0 – Gute Arbeit in Deutschland“. Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung

<https://minor-kontor.de/einblicke-in-der-beratungsarbeit-des-projekts-mb-4-0/>

*Der Bericht liefert wertvolle Einblicke in die aufsuchende Online-Beratung des Minor-Projekts „Migrationsberatung 4.0 – Gute Arbeit in Deutschland“ in den sozialen Netzwerken ausländischer Beschäftigter. Er analysiert die spezifischen Informationsbedarfe und Beratungsverläufe von mobilen EU-Arbeitskräften, insbesondere im Bereich der häuslichen Pflege.*

* **Chisarau, B./Aboassi, M./Melnikova, A./Schulz-Kersting, O. (2024)**: „Digital Streetwork“ für zuwanderungsinteressierte Fachkräfte in Berlin. Bericht des Projektes „Neu in Berlin Pro“ im Jahr 2024. Berlin: Minor – Digital gemeinnützige GmbH.

<https://minor-digital.de/wp-content/uploads/2025/08/NiB-Pro_Abschlussbericht_2024.pdf>

*Dieser Abschlussbericht dokumentiert das digital aufsuchende Beratungsangebot von Minor für zuwanderungsinteressierte Fachkräfte aus dem Ausland im Jahr 2024. Die Publikation analysiert bewährte Finde- und Bindestrategien in sozialen Medien zur gezielten Gewinnung und Erstberatung qualifizierter Arbeitskräfte.*

* **Ferchichi, R. (Hrsg.) (2025)**: Aufklären, handeln, empowern – Informations- und Beratungsarbeit in den sozialen Medien bei Fem.OS Plus. Berlin: Minor – Digital gemeinnützige GmbH.

<https://minor-digital.de/wp-content/uploads/2025/10/Fem.OS-Plus_Publikation_Cover-Web.pdf>

*Die Publikation dokumentiert die Abschlussergebnisse des Projekts „Fem.OS Plus“ (2023–2025), das zugewanderte Frauen aus Drittstaaten niedrigschwellig in den sozialen Medien berät. Sie beschreibt praktische Wege der arbeits- und sozialrechtlichen Aufklärung sowie die Stärkung von Handlungskompetenzen zur qualifikationsadäquaten Arbeitsmarktintegration.*

* **Ferchichi, R. / Pfeffer-Hoffmann, C. (2024)**: Community Advisors - Digital Streetwork für EU-Zugewanderte. Erprobte Verfahren und neue Impulse in Bund, Land und Kommune.

<https://minor-digital.de/wp-content/uploads/2024/02/CADS_Konferenz-PPP_24-01-25.pdf>

*Der Bericht dokumentiert das Projekt 'Community Advisors' und analysiert erprobte Verfahren der digitalen aufsuchenden Arbeit für EU-Zugewanderte. Er zeigt Impulse für die kommunale und bundesweite Beratungslandschaft auf.*

* **Ferchichi, R. / Pfeffer-Hoffmann, C. (Hrsg.)(2024)**: Migrationsberatung in sozialen Medien – Beratungsrichtlinien. Version 4.0, März 2024. Waiblingen: Elanders Waiblingen GmbH, S. 14-95

<https://minor-digital.de/wp-content/uploads/2024/07/CADS_Beratungsrichtlinien-4.0_24-07-23.pdf>

*Diese Handreichung bündelt die Beratungsrichtlinien für die professionelle Migrationsberatung in den sozialen Medien. Sie bietet Fachkräften einen praxisnahen Leitfaden für datenschutzkonformes und methodisch fundiertes Online-Handeln.*

* **Ferchichi, R./ Pfeffer-Hoffmann, C. (Hrsg.)(2025)**: Migrationsberatung in sozialen Medien – Beratungsrichtlinien, Version 5.0. Berlin: Minor – Digital gemeinnützige GmbH

<https://minor-digital.de/wp-content/uploads/2025/09/CADS_Beratungsrichtlinien-5.0_25-09-03-FINAL_Redaktion-geaendert_CT.pdf>

*Die fünfte aktualisierte Auflage dieser Beratungsrichtlinien definiert die aktuellen Qualitäts- und Professionalisierungsstandards für die digital aufsuchende Migrationsberatung von Minor. Sie dient Teams als handlungsleitender Rahmen für rechtliche, technische und methodische Aspekte der Online-Beratung.*

* **Informationsverbund Asyl und Migration e. V / Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung gemeinnützige GmbH (Hrsg.)(2018)**: Digital Streetwork in der Asyl- und Migrationsberatung – Wie Geflüchtete soziale Medien nutzen und was daraus für Beratungsstellen folgt. Bonn: druckladen bonn GbR

<https://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/publikationen/Arbeitshilfen/2018_DigitalStreetwork_fin.pdf>

<https://minor-kontor.de/digital-streetwork/>

*Diese Beilage zum Asylmagazin untersucht empirisch das digitale Informationsverhalten Geflüchteter in sozialen Netzwerken. Sie warnt vor den Risiken von Falschinformationen und zeigt praxisorientiert auf, wie professionelle Beratungsstellen digitale Räume aufsuchend nutzen können, um verlässliche rechtliche Orientierung zu bieten.*

* **Neupert, S. (2024)**: Digital Streetwork im ländlichen Raum? Migrationsagentur Burgenlandkreis.

<https://minor-digital.de/wp-content/uploads/2024/02/CADS_TF2_Digital-Streetwork-Burgenlandkreis_Susanne-Neupert_24-01-25-1.pdf>

*Der Beitrag untersucht die Umsetzungsmöglichkeiten von Digital Streetwork in ländlichen Regionen am Beispiel der Migrationsagentur Burgenlandkreis. Neupert erörtert spezifische Bedarfe und Herausforderungen vor Ort.*

* **Pfeffer-Hoffmann, Christian (2023)**: Digital Streetwork im Projekt Fem.OS - Beratungsarbeit in den sozialen Medien als Wegweiser für Migrantinnen. Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung.

<https://minor-kontor.de/digital-streetwork-im-projekt-fem-os/>

*Die Abschlusspublikation dokumentiert die aufsuchende Beratungs- und Orientierungsarbeit in den sozialen Medien für zugewanderte Frauen aus Drittstaaten. Sie beschreibt die datenschutzkonforme Interaktion der Beraterinnen in Plattformen wie Facebook und Telegram, um weiblichen Migrantinnen Wege zur Arbeitsmarktintegration und gesellschaftlichen Teilhabe aufzuzeigen.*

* **Schulz-Kersting, O. (2022)**: Digital Streetwork für und mit ukrainischen Geflüchteten. Berlin: Eigenverlag Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung

<https://minor-kontor.de/digital-streetwork-fuer-und-mit-ukrainischen-gefluechteten/?cmplz-force-reload=1770647272263>

*Dieser Kurzbericht analysiert die Informations- und Beratungsbedarfe von Geflüchteten aus der Ukraine unmittelbar nach Kriegsbeginn 2022. Er zeigt auf, wie über Digital Streetwork im Rahmen des Projekts Fem.OS bundesweit und ortsunabhängig schnelle, verlässliche Erstinformationen und Unterstützung in sozialen Netzwerken etabliert werden konnten.*

* **Stieler, M. (2022)**: Aufsuchende digitale Beratungsmethoden. In S. Zauter & R. Lehmann (Hrsg.), Virtuelle Beratungsstrukturen – Wissenschaftliche Begleitung der Jugendmigrationsdienste (JMD) im Rahmen des Projekts: JMD digital –virtuelle Beratungsstrukturen für ländliche Räume. Nürnberg: Institut für E-Beratung, S. 19-52

<https://doi.org/10.34646/thn/ohmdok-917>

<https://opus4.kobv.de/opus4-ohm/frontdoor/deliver/index/docId/917/file/EBI_Virtuelle_Beratungsstrukturen_JMD_2022.pdf>

*Dieser wissenschaftliche Beitrag untersucht digital aufsuchende Beratungsmethoden im Rahmen des Projekts „JMD digital“ zur Unterstützung von Jugendlichen in ländlichen Räumen. Die Autorin analysiert die Gelingensbedingungen und die methodischen Herausforderungen bei der Etablierung virtueller Beratungsstrukturen für junge Migrant\*innen.*

* **Teuber, C./ Tafreshi, M./ Schulz-Kersting, O. (2024)**: Fallsammlung Digital Streetwork. Beratungsarbeit für zugewanderte Frauen aus Drittstaaten in den Sozialen Medien. Projekt Fem.OS Plus. Berlin: Berlin: Minor - Projektkontor für Bildung und Forschung.

<https://minor-digital.de/fallsammlung-digital-streetwork/>

<https://minor-digital.de/wp-content/uploads/2024/07/FemOS_Fallsammlung-Digital-Streetwork_24-07-30.pdf>

*Die Fallsammlung dokumentiert praxisnah typische Beratungsverläufe aus dem Projekt „Fem.OS Plus“ zur Unterstützung von zugewanderten Frauen aus Drittstaaten in sozialen Medien. Sie bietet Fachkräften konkrete Einblicke in die digitale Beziehungsarbeit sowie Methoden zur Erst- und Verweisberatung bei arbeits- und sozialrechtlichen Fragen.*

# 2. Extremismus- & Radikalisierungsprävention & Antidiskriminierung

* **Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.) (2024)**: Better fact-checked than sorry! – Prebunking & Digital Streetwork auf TikTok. Berlin.

<https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/better-fact-checked-than-sorry/>

*Die Handreichung dokumentiert Ergebnisse des Modellprojekts „pre:bunk“, welches den Digital-Streetwork-Ansatz im audiovisuellen Kurzvideoformat auf TikTok erprobt hat. Sie zeigt auf, wie mithilfe von Prebunking-Methoden junge Menschen präventiv gegen emotionale Manipulation, Falschinformationen und gezielte Desinformation sensibilisiert werden können.*

* **Bee, J. (2023)**: Kontrapunkte setzen. Digitale Politische Bildung mit ContraPoints. Working Paper Series, No. 35. Deutsche Forschungsgemeinschaft, Universität Siegen, Collaborative Research Center 1187 Media of Cooperation.

<https://dspace-backend.ub.uni-siegen.de/server/api/core/bitstreams/52580d15-6624-4f83-9af1-1f734f88bc4e/content>

*Julia Bee untersucht die Potenziale videoessayistischer Gegenformate zur Förderung der digitalen politischen Bildung. Am Beispiel des YouTube-Kanals 'ContraPoints' analysiert sie, wie ästhetische und affektive Bildungsarbeit rechte Metapolitik entlarven kann.*

* **Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus e. V (2023)**: Rahmenbedingungen und Standards für gelingende Onlineprävention gegen religiös begründeten Extremismus. Berlin: © BAG RelEx, ISSN: 2628-7080.

<https://www.bag-relex.de/wp-content/uploads/2023/10/BAG-RelEx_Ligante_Standards_Onlinepraev.pdf>

*Die Handreichung definiert Qualitätsstandards und gelingende Rahmenbedingungen für die Onlineprävention gegen religiös begründeten Extremismus. Sie bietet Orientierung für die distanzierungs- und medienpädagogische Arbeit im Netz.*

* **Bühler, J./ von Däniken, P./ Girschik, K. u. a. (2024)**: Social Influencer:in: mit wirksamer Gesprächsführung gegen Hass im Netz : Bericht 2024. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit - Institut für Delinquenz und Kriminalprävention.

<https://digitalcollection.zhaw.ch/server/api/core/bitstreams/a95f2b0c-c844-478c-80c2-9ffa683b5d7e/content>

*Der Bericht analysiert die Methode des 'Social Influencing' als Form der wirksamen Gesprächsführung gegen Hass im Netz. Er bietet wissenschaftliche Erkenntnisse und Trainingsimpulse für sozialarbeiterische Online-Interventionen.*

* **Deutschlandfunk Nova (2019)**: Radikalisierung vorbeugen. Digitale Streetworker kämpfen gegen Fremdenfeindlichkeit im Netz

<https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/digitale-streetworker-kampf-gegen-fremdenfeindlichkeit-im-netz>

*Der Medienbericht beschreibt, wie digitale Streetworker\*innen der Amadeu Antonio Stiftung in sozialen Netzwerken aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Propaganda vorgehen. Es wird aufgezeigt, wie durch gezielte, pädagogische Gegenrede (Counter Speech) Radikalisierungsprozesse von Jugendlichen online frühzeitig unterbrochen werden können.*

* **Die ZEIT – ze.tt (2019)**: Digital Streetwork: Diese Sozialarbeiterin kämpft im Netz gegen die Radikalisierung von Jugendlichen

[www.zeit.de/zett/politik/2019-05/diese-sozialarbeiterin-kaempft-im-netz-gegen-die-radikalisierung-von-jugendlichen](http://www.zeit.de/zett/politik/2019-05/diese-sozialarbeiterin-kaempft-im-netz-gegen-die-radikalisierung-von-jugendlichen)

*Dieses Porträt stellt die konkrete Arbeit einer Online-Sozialarbeiterin im Kampf gegen die Radikalisierung von Jugendlichen im Netz vor. Der Artikel veranschaulicht die alltäglichen Herausforderungen beim Beziehungsaufbau in den Kommentarspalten und die Methoden der digitalen Intervention.*

* **Dinar, C. / Heyken, C. / Rafael, S. (2017)**: Digitale Antidiskriminierungsarbeit. In: Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit (Hrsg.): Wissen schafft Demokratie - Schriftenreihe des Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, Schwerpunkt: Diskriminierung, Band 2/2017. Amadeu Antonio Stiftung, S. 160-179

↘ <https://www.idz-jena.de/fileadmin/user_upload/PDFS_WsD2/Digitale_Antidiskriminierungsarbeit.pdf>

*Der Beitrag befasst sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen der digitalen Antidiskriminierungsarbeit. Die Autorinnen stellen bewährte Methoden der Digital Streetwork und der Counter-Speech in sozialen Medien vor.*

* **Dinar, C. /Eisheuer, F./ Rathje, J. (2021)**: Digital Streetwork als pädagogischer Ansatz gegen Antisemitismus - Chancen und Perspektiven. In: Grimm, M. / Müller, S. (Hrsg.): Bildung gegen Antisemitismus - Spannungsfelder der Aufklärung. Frankfurt/M.: Wochenschau Verlag, S. 117-134.

<https://www.wochenschau-verlag.de/Bildung-gegen-Antisemitismus/41140>

*Die Autor\*innen untersuchen, wie Digital Streetwork als bildungsorientierter und präventiver Ansatz gegen antisemitische Hetze im Netz wirken kann. Sie beleuchten Chancen und Hürden bei der direkten Intervention auf Social-Media-Plattformen und zeigen Handlungsperspektiven für die politische Bildung auf.*

* **Hagemeier, A./Stuiber, A. (2020)**: Online-Streetwork. Ein erweiterter Ansatz der aufsuchenden Jugendarbeit & Radikalisierungsprävention. Eigenverlag: Streetwork@online.

<https://streetwork.online/wp-content/uploads/2023/12/SWO_Broschuere_2020_ONLINE.pdf>

*Veröffentlicht vom Verein AVP e.V., stellt dieser Leitfaden das concept von streetwork@online in Berlin vor. Er systematisiert die aufsuchende Arbeit im Netz und unterscheidet grundlegend zwischen inhaltbasierten (content-based) und direkten, dialogorientierten (non-content-based) Kontaktaufnahmen in sozialen Netzwerken zur Extremismus- und Radikalisierungsprävention.*

* **Heyken, C. & Trebing, J. (2026)**: Digital Streetwork. In: Anne Broden (Hg.), Birgit Jagusch (Hg.), Antisemitismus in der Sozialen Arbeit. Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISBN: 9783779992769, S. 168 - 182

<https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/57894-antisemitismus-in-der-sozialen-arbeit.html>

*Dieser Sammelwerksbeitrag beleuchtet Digital Streetwork als Interventions- und Präventionsmethode gegen antisemitische Tendenzen im digitalen Raum. Die Autor\*innen diskutieren die Herausforderungen im Umgang mit verdecktem und israelbezogenem Antisemitismus in Online-Plattformen und zeigen pädagogische Gegenstrategien auf.*

* **Heyken, C. / Lehmann, T. (2021)**: Digital Streetwork – Eine Reise durch sechs Jahre aufsuchende Jugend(sozial)arbeit im Web 2.0. In: Aktion Jugendschutz. Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg (2021). [AJS-Informationen](https://zdb-katalog.de/title.xhtml?zdbid=134514-X&vol=2021) - a n a l y s e n | m a t e r i a l i e n | a r b e i t s h i l f e n z u m j u g e n d s c h u t z; Partizipation, Mitbestimmung, Teilhabe, 57 (2021) 1, S. 20-24

<https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/vollanzeige.html?FId=3370918>

<http://www.ajs-bw.de/media/files/ajs-info/2015_21/ajs-info_1_2021-01.pdf>

*Der Beitrag blickt auf sechs Jahre Erfahrung in der aufsuchenden Jugendsozialarbeit im Web 2.0 in der Amadeu Antonio Stiftung zurück. Die Autorinnen beschreiben die Entwicklung von Methoden der Digital Streetwork zur Bearbeitung von Diskriminierung und Extremismus in sozialen Netzwerken.*

* **Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (2024)**: (Hrsg.): Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit. Vierter Schwerpunktbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Handlungsfelds „Extremismusprävention“ im Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

<https://www.vielfalt-mediathek.de/wp-content/uploads/2025/05/Rechtsextremismis_Ausstiegs-und-Distanzierungsarbeit.pdf>

*Der Schwerpunktbericht beleuchtet die Praxis der online-gestützten Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit im Bereich der Extremismusprävention. Die Publikation reflektiert die methodischen Herausforderungen beim virtuellen Kontaktaufbau zu radikalisierten Personen und zeigt Gelingensbedingungen für die Distanzierungsbegleitung auf.*

* **Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (2024)**: (Hrsg.): Digitale Radikalisierungsprävention. Ansätze, Praxisbeispiele und Reflexionsanlässe. Handreichung der wissenschaftlichen Begleitung des Handlungsfelds “Extremismusprävention” im Bundesprogramm Demokratie leben!

<https://www.iss-ffm.de/fileadmin/assets/veroeffentlichungen/downloads/Digitale-Radikalisierungspraevention_Onlineversion__barrierefrei_.pdf>

*Diese Handreichung der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ bündelt innovative Ansätze und Praxisbeispiele der digitalen Radikalisierungsprävention. Sie bietet Fachkräften der Extremismusprävention wertvolle Reflexionsanlässe zur Weiterentwicklung ihrer online-basierten Angebote.*

* **JoDDiD-Forschungsstelle für die Didaktik der Demokratie, TU Dresden (2023)**: Einfach gut gemacht, Digital Streetwork.

<https://einfachgutgemacht.joddid.de/digital-streetwork>

<https://www.youtube.com/watch?v=CjeGgaH4cEU>

*Die sächsische Forschungsstelle JoDDiD porträtiert das Konzept der Digital Streetwork aus der Amadeu Antonio Stiftung und zeichnet es als Best-Practice-Beispiel für die zeitgemäße Demokratiebildung aus. Ein begleitendes Video mit Cornelia Heyken und Jerome Trebing veranschaulicht die Methoden der digitalen Ansprache anschaulich für die pädagogische Praxis.*

* **Kanitz, J., Imhof, W. & Konradi, M. (2021)**: Evaluation streetwork@online – Abschlussbericht. Berlin: Camino Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im Sozialen Bereich.

<https://camino-werkstatt.de/en/publications/evaluation-streetwork-online>

<https://dd89d373-3b77-4fd6-92e4-0c99534402dc.filesusr.com/ugd/28792d_bd65b65ea2d3493e9dff2e3d07599d08.pdf?index=true>

*Der Abschlussbericht evaluiert das Pilotprojekt „streetwork@online“ zur aufsuchenden Extremismusprävention im Bereich des religiös begründeten Extremismus im digitalen Raum. Die Evaluation bescheinigt dem Ansatz eine hohe Wirksamkeit bei der primären und sekundären Prävention sowie bei der Schulung von Multiplikator\*innen.*

* **Läger, F-I. K. (2025)**: Digital Streetwork vor dem Hintergrund rechtsextremer Raumnahme in den sozialen Medien. Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Arts (B.A.). Hochschule Merseburg, Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur, Studiengang Soziale Arbeit, Wintersemester 2024/2025.

<https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/120184>

<https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/120184/1/LaegerFrances-Isabelle_Digital%20Streetwork%20vor%20dem%20Hintergrund%20rechtsextremer%20Raumnahme%20in%20den%20sozialen%20Medien_Publikationsversion_final.pdf>

*Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Bedrohung durch rechtsextreme Raumnahme in sozialen Medien und untersucht die Rolle von Digital Streetwork als präventiven Schutzfaktor. Die Autorin analysiert, wie aufsuchende Soziale Arbeit demokratische Werte im Netz stärken und extremistischen Einflussnahmen entgegenwirken kann.*

* **Neuburg, F., Kühne, S. & Reicher, F. (2020)**: Soziale Netzwerke und Virtuelle Räume: Aufsuchendes Arbeiten zwischen analogen und digitalen Welten. In: Diebäcker, M. & Wild, G. (Hrsg.): Streetwork und Aufsuchende Soziale Arbeit im öffentlichen Raum. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, S. 167–181

<https://doi.org/10.1007/978-3-658-28183-0_11>

*Der Beitrag analysiert das Spannungsfeld zwischen analogen und digitalen Lebenswelten in der Offenen Jugendarbeit. Am Beispiel eines Praxisprojekts aus der Extremismusprävention wird aufgezeigt, wie die Methode der Online-Streetwork erfolgreich in den virtuellen Raum übertragen werden kann.*

* **Polizei, den Partner - Gewerkschaft der Polizei (2025)**: Von der Straße ins Netz - Digitales Streetworking.

<https://www.polizei-dein-partner.de/themen/internet-mobil/detailansicht-internet-mobil/artikel/digitales-streetworking.html>

*Der Beitrag aus der Polizeifachzeitschrift beleuchtet Digitales Streetworking als wichtigen Baustein der Kriminal- und Radikalisierungsprävention im Internet. Er betont den Mehrwert kooperativer Ansätze zwischen Sicherheitsbehörden und freier Jugendhilfe.*

* **Rafael, S., & Dinar, C. (2017)**: Hass und Hetze im Internet - Analyse und Intervention. merz | medien + erziehung, 61(3), 40-47.

<https://doi.org/10.21240/merz/2017.3.12>

<https://www.merz-zeitschrift.de/article/view/1600/1438>

*Die Autorinnen analysieren das Phänomen von Hass und Hetze im Internet und stellen pädagogische Interventionsstrategien vor. Sie zeigen auf, wie Methoden der Digital Streetwork zur Demokratiestärkung und Bekämpfung von Rechtsextremismus beitragen können.*

* **Rau, J., Kero, S., Hofmann, V., Dinar, C., & Heldt, A. P. (2022)**: Rechtsextreme Online-Kommunikation in Krisenzeiten: Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten aus Sicht der Rechtsextremismus- und Platform-Governance-Forschung. Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts, 62. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut.

<https://doi.org/10.21241/ssoar.78072>

<https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/78072/ssoar-2022-Rau_et_al-Rechtsextreme_Online-Kommunikation_in_Krisenzeiten.pdf?sequence=4&isAllowed=y&lnkname=ssoar-2022-Rau_et_al-Rechtsextreme_Online-Kommunikation_in_Krisenzeiten.pdf>

*Der Forschungsbericht untersucht die Muster rechtsextremer Online-Kommunikation in Krisenzeiten. Die Autor\*innen analysieren bestehende Interventionsmöglichkeiten und diskutieren die Rolle der Plattform-Governance für die Soziale Arbeit.*

* **Reicher, F. / Lippe, F. (2019)**: Jamal al-Khatib – Mein Weg! Online-Campaigning als

<https://www.e-beratungsjournal.net/wp-content/uploads/2019/05/reicher_lippe.pdf>

*Dieser Fachartikel stellt die Konzeption und wissenschaftliche Verortung der Online-Kampagne „Jamal al-Khatib – Mein Weg!“ zur Radikalisierungsprävention vor. Die Autoren beschreiben, wie durch narrative Biografiearbeit und Peer-to-Peer-Videos alternative Narrative zu dschihadistischer Propaganda im Netz verbreitet und diskutiert werden.*

* **Stiftung Bürgermut (2021)**: Zusammenhalt. Gute Nachbarn, bunte Vielfalt und faire Debatten

<https://issuu.com/enter_magazin/docs/gesellschaftlicher_zusammenhalt_rz>

*Der Artikel stellt die Digital Streetwork im Rahmen des Projekts “Good Gaming – Well Played Democracy” der Amadeu Antonio Stiftung vor und zeigt auf, wie ein Transfer des Ansatzes in den Präventionsbereich Gaming stattfinden kann,*

* **Süddeutsche Zeitung (2019)**: Interview am Morgen: Radikalisierung im Netz: „Mit gefestigten Rechtsextremisten treten wir nicht mehr in Kontakt“

[www.sueddeutsche.de/medien/rechtsextremismus-radikalisierung-rechtspopulismus-digital-streetworking-1.4378043](file:///C%3A%5CUsers%5Ccornelia.heyken%5CDownloads%5Cwww.sueddeutsche.de%5Cmedien%5Crechtsextremismus-radikalisierung-rechtspopulismus-digital-streetworking-1.4378043)

*Das Interview beleuchtet die Grenzen der Online-Intervention bei gefestigten rechtsextremen Akteuren im Netz. Cornelia Heyken erklärt die Haltung (in der Digital Streetwork der Amadeu Antonio Stiftung von 2019), sich auf verunsicherte oder mit rechtsextremen Positionen sympathisierende Jugendliche zu konzentrieren, statt Ressourcen an überzeugte Ideologen zu verlieren.*

* **Turn – Verein für Gewalt- und Extremismusprävention (2021)**: (Hrsg.): Jamal al-Khatib – Mein Weg! und NISA x Jana - ABSCHLUSSBERICHT DER BEGLEITENDEN PRAXISFORSCHUNG.

<https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/Lippe%20Reidinger%20Jamal%20al-Khatib%20-%20Mein%20Weg%20X%20NISA%20x%20Jana%20-%20Abschlussbericht_WEB.pdf>

*Der Abschlussbericht dokumentiert die Ergebnisse der begleitenden Praxisforschung zu den partizipativen Online-Projekten „Jamal al-Khatib“ und „NISA x Jana“. Die Studie belegt die hohe präventive Wirkung des Ansatzes bei der Stärkung der Resilienz junger Menschen gegenüber extremistischen Online-Narrativen.*

* **belltower.news (2018)**: Debunking - Vom Entlarven falscher Tatsachen

<https://www.belltower.news/debunking-vom-entlarven-falscher-tatsachen-47894/>

*Ein Fachartikel über die Methoden des „Debunking“ (Entlarven von Falschbehauptungen) im Rahmen der Digital Streetworks. Es wird aufgezeigt, wie Faktenprüfungen pädagogisch sinnvoll in Online-Diskussionen integriert werden können.*

* **belltower.news (2018)**: Ich erhebe Einspruch! – So arbeitet debate// mit pädagogischer Counter Speech

<https://www.belltower.news/ich-erhebe-einspruch-so-arbeitet-debate-mit-paedagogischer-counter-speech-47858/>

*Der Artikel reflektiert die Methoden der digital aufsuchenden Arbeit im Rahmen des Projekts „//debate“ der Amadeu Antonio Stiftung. Er erörtert die Bedingungen für eine gelingende pädagogische Counter Speech gegen Hass und Diskriminierung im Netz.*

* **belltower.news (2019)**: debate//de:hate - „Digital Streetwork“ – Wie online pädagogisch agieren?

<https://www.belltower.news/debate-dehate-digital-streetwork-wie-online-paedagogisch-agieren-93255/>

*Der Artikel reflektiert die Methoden der digital aufsuchenden Arbeit im Rahmen des Projekts „//debate“ der Amadeu Antonio Stiftung. Er erörtert die Bedingungen für eine gelingende pädagogische Counter Speech gegen Hass und Diskriminierung im Netz.*

* **belltower.news (2023)**: Soziale Medien - Wie „Digital Streetwork“ auf TikTok funktioniert

<https://www.belltower.news/soziale-medien-wie-digital-streetwork-auf-tiktok-funktioniert-151285/>

*Ein Werkstattbericht über die ersten TikTok-Erfahrungen im Projekt pre:bunk der Amadeu Antonio Stiftung. Es wird analysiert, wie die Logiken und Trends der Plattform strategisch für die demokratische Bildungsarbeit genutzt werden können.*

* **belltower.news (2024)**: Gefährliches Vakuum - Selbsternannte Könige, Coaches und Heilsbringer\*innen.

<https://www.belltower.news/gefaehrliches-vakuum-selbsternannte-koenige-coaches-und-heilsbringerinnen-157443/>

*Der Artikel analysiert das Phänomen von selbsternannten „Life Coaches“ und rechtsextremen Akteuren, die gezielt emotionale Leerstellen bei Jugendlichen im Netz besetzen. Er plädiert für eine stärkere Präsenz von professioneller Digital Streetwork als Korrektiv.*

* **bpb Bildungsthemen (2020)**: Die Methode Online Streetwork | Jamal al-Khatib X NISA

<https://www.bpb.de/lernen/bewegtbild-und-politische-bildung/webvideo/jamal/291015/die-methode-online-streetwork/>

*Der Video- und Textbeitrag stellt die konkreten Online-Streetwork-Methoden der erfolgreichen Wiener Peer-Projekte „Jamal al-Khatib“ und „NISA“ vor. Er zeigt auf, wie biografisch-narratives Arbeiten zur wirksamen Radikalisierungsprävention beiträgt.*

* **relevant. (2024)**: Mission possible: Wie Demokratie viral gehen kann

<https://www.relevant.news/mission-possible-wie-demokratie-viral-gehen-kann/>

*Der Artikel beleuchtet, wie demokratische Werte und politische Bildung durch kreative Content-Creation und Digital Streetwork auf Plattformen wie TikTok viral gehen können. Es wird gezeigt, wie Algorithmen strategisch für die Präventionsarbeit genutzt werden.*

* **turn – Verein für Gewalt- und Extremismusprävention (2018)**: (Hrsg.): DAS PÄDAGOGISCHE PAKET ZUM ONLINE - STREETWORK - PROJEKT “Jamal al-Khatib - Mein Weg”

<https://www.beratungsstelleextremismus.at/wp-content/uploads/2018/07/Jamal-al-Khatib_p%C3%A4dagogisches_Paket_Mai18.pdf>

*Das pädagogische Begleitmaterial dokumentiert das Online-Streetwork-Projekt 'Jamal al-Khatib - Mein Weg'. Es liefert methodische Konzepte für die Radikalisierungsprävention und demokratische Bildungsarbeit in den sozialen Medien.*

* **turn – Verein für Gewalt- und Extremismusprävention (2019)**: (Hrsg.): Jamal al-Khatib - Das pädagogische Paket #2. Wien: Markus Putz Print Agentur.

<https://a596b1ed-e408-443e-99d4-c7960d4ae3a1.filesusr.com/ugd/0cc6d7_b22650c129c74deabac6f411cfc28406.pdf>

*Der zweite Teil des pädagogischen Pakets vertieft die Erfahrungen des Projekts 'Jamal al-Khatib' in der digitalen aufsuchenden Arbeit. Er bietet konkrete Module und Fallbeispiele für die extremismuskritische Medienpädagogik.*

# 3. Wohnungsnotfallhilfe & soziale Prekarität

* **Agnieszka Skwarek und Sabine Bösing (2024)**: Social Media Streetwork – Erstinformation und Verweisberatung in sozialen Medien gegen Marginalisierung (SoMS); Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung / Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.

**Präsi:** <https://www.esf.de/portal/SharedDocs/PDFs/DE/Programme-2021-2027/BMAS/ehap_vernetzung_2024_soms.pdf?__blob=publicationFile&v=4>

**Präsi:** <https://padlet.com/office33/ffentliches-padlet-digital-streetwork-online-streetwork-ge5c2g358dqwknzs/wish/yEPVZkGY83LbZb0Y>

**Präsi:** <https://www.bagw.de/fileadmin/bagw/media/Doc/TGD/TGD_2023_BuTa_AGA8_Hoertnagel_Laubichler.pdf>

**Film:** <https://minor-kontor.de/social-media-streetwork/>

**Fallsammlung 2024:** <https://www.bagw.de/fileadmin/bagw/media/Doc/TXT/TXT_24_Soms_Fallsammlung-Digital-Streetwork.pdf>

**Fallsammlung 2023 - 2025:** <https://minor-kontor.de/wp-content/uploads/2024/12/Minor_SoMB_Fallsammlung-2023-bis-2025_2025.pdf>

*Der Beitrag stellt das Modellprojekt 'Social Media Streetwork' (SoMS) vor, das sich der Erstinformation und Verweisberatung in sozialen Medien widmet. Es wird analysiert, wie marginalisierte und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen online erreicht werden können.*

* **Hörtnagl, M. / Laubichler, J. (2025)**: Hilfe im Netz - Social Media Streetwork (SoMS) und digitale Solidarität - Ein innovativer Ansatz, um Menschen in Wohnungsnotfällen frühzeitig zu erreichen. In: DBSH Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e. V. (Hrsg.): FORUM sozial 2025/1: Solidarität, S. 39-42

<https://www.bagw.de/fileadmin/bagw/media/Doc/PUB/PUB_25_SoMS_FS-1-2025_S39-42_Hoertnagl-Laubichler.pdf>

*Die Autorinnen stellen den innovativen Ansatz des Modellprojekts SoMS vor und beschreiben, wie digitale Solidarität zur Prävention von Wohnungsnotfällen beitragen kann. Der Beitrag reflektiert die Potenziale digitaler Verweisberatung.*

* **Hörtnagl, M. / Laubichler, J. (2025)**: Social Media als [Präventions]tool der Wohnungsnotfallhilfe mit besonderem Fokus auf Facebook.

<https://minor-kontor.de/wp-content/uploads/2025/03/Minor_SoMS_Social-Media-als-Praeventionstool-der-Wohnungsnotfallhilfe_2025.pdf>

*Dieser Fachbeitrag analysiert die Potenziale von sozialen Netzwerken (insbesondere Facebook) als Präventionstool in der Wohnungsnotfallhilfe. Die Autorinnen beschreiben Methoden zur frühzeitigen Kontaktaufnahme mit Betroffenen.*

* **Hörtnagl, M., Laubichler, J. & Maretzki, A. (2023)**: Aufsuchende Arbeit im digitalen Raum - (auch) ein Ansatz für die Wohnungsnotfallhilfe? In: Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (Hrsg.): Aktuelles aus Theorie und Praxis zur Armut und Wohnungslosigkeit. wohnunglos, 2023 (4), S. 134-139

<https://www.bagw.de/fileadmin/bagw/media/Doc/PUB/Pub_2023_12_12_wl_4_2023_SoMS.pdf>

*Der Beitrag untersucht die Übertragbarkeit digitaler aufsuchender Methoden auf das Handlungsfeld der Wohnungsnotfallhilfe. Die Autorinnen zeigen Chancen auf, wie wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen online erreicht werden können.*

* **Laubichler, J. & Hörtnagl, M. (2025)**: Verweisberatung digital gedacht - Haltung, Qualität und Erkenntnisse: Digital aufsuchende Arbeit in der Wohnungsnotfallhilfe im Modellprojekt Social Media Streetwork (SoMS)

<https://minor-kontor.de/verweisberatung-digital-gedacht/>

*Diese fundierte Handreichung bündelt die mehrjährigen Erfahrungen des Modellprojekts „Social Media Streetwork“ (SoMS) in der aufsuchenden Wohnungsnotfallhilfe. Die Autorinnen präsentieren praxisnahe Konzepte zur digitalen Verweisberatung auf Facebook und reflektieren fachliche Standards im Umgang mit marginalisierten Zielgruppen.*

# 4. Gaming-Communities, Suchthilfe & exzessive Mediennutzung

* **D3 - sogehtdigital. (2019)**: Ein Chat mit… einem Digital Streetworker: Tobias Stapf von Minor

<https://so-geht-digital.de/ein-chat-mit-einem-digital-streetworker-tobias-stapf-von-minor/>

*Der Artikel stellt das innovative Modellprojekt „Good Gaming – Well Played Democracy“ der Amadeu Antonio Stiftung vor. Er zeigt auf, wie Digital Streetwork in Gaming-Communitys und auf Plattformen wie Discord und Twitch als wirksame Maßnahme gegen demokratiefeindliche Tendenzen eingesetzt wird.*

* **D3 - sogehtdigital. (2022)**: Digital Streetwork: Das Projekt „Good Gaming – Well Played Democracy“

<https://so-geht-digital.de/digital-streetwork/>

*Der Artikel stellt das innovative Modellprojekt „Good Gaming – Well Played Democracy“ der Amadeu Antonio Stiftung vor. Er zeigt auf, wie Digital Streetwork in Gaming-Communitys und auf Plattformen wie Discord und Twitch als wirksame Maßnahme gegen demokratiefeindliche Tendenzen eingesetzt wird.*

* **Hemminger et al. (Hrsg.) (2025)**: Social Media, Gaming & Digital Streetwork: Pädagogische Arbeit in Online Communities. Weinheim: Beltz Juventa.

<https://beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik-soziale-arbeit/social-media-gaming-digital-streetwork-paedagogische-arbeit-in-online-communitys/BEL448220>

*Dieses Lehrbuch von Elke Hemminger, Cornelia Heyken, Jerome Trebing und Mick Prinz bietet eine umfassende Einführung in die pädagogische und sozialarbeiterische Praxis in virtuellen Lebenswelten. Die Beiträge behandeln systematisch Plattform- und Datenlogiken, medienethische Konflikte sowie konkrete Methoden der digital aufsuchenden Beziehungsarbeit in Sozialen Netzwerken und Gaming-Communitys.*

* **Hey, P. / Schüürmann, S. / Stieler, M. / Lehmann, R. (2022)**: S39\_1 Erfolgsfaktoren des Projektes Streetwork im Netz – Erste Ergebnisse des Modellprojekts zur Qualitätssicherung der webbasierten aufsuchenden Sozialarbeit von Condrobs e.V.. In: Deutscher Suchtkongress 2022 - S39: Qualitätssicherung in der digitalen Suchthilfe. Suchttherapie 2022; 23(S 01), S.53

<https://doi.org/10.1055/s-0042-1756092>

*Dieser Kongressbeitrag präsentiert erste Ergebnisse des Modellprojekts zur Qualitätssicherung der webbasierten aufsuchenden Suchtarbeit von Condrobs e.V. Die Autor\*innen identifizieren zentrale Erfolgsfaktoren der Beziehungsgestaltung und der Vertrauensbildung in digitalen Kommunikationsräumen von Menschen mit Suchterkrankungen.*

* **Heyken, C. / Trebing, J. (2022)**: Digital Streetwork – Aufsuchende Jugend(sozial)arbeit in Videospielcommunitys. In: Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.): Unverpixelter Hass. Toxische und rechtsextreme Gaming-Communitys. Berlin, S. 71-76.

<https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2022/02/unverpixelter-hass-netz-final.pdf>

*Der Beitrag befasst sich mit der aufsuchenden Jugendsozialarbeit in Gaming-Communities. Die Autoren analysieren toxische Strukturen im Gaming-Sektor und zeigen auf, wie Digital Streetwork rechtsextremer Beeinflussung entgegenwirken kann.*

* **PAblish. Creating Media (2022)**: work hard, play hard.

<https://pablish.uni-passau.de/digital-streetwork/>

*Der Artikel beleuchtet das bayerische Modellprojekt aus medienwissenschaftlicher Sicht. Er analysiert, wie die Fachkräfte durch Gaming und Social-Media-Aktivitäten Vertrauen und „Digital Street Credibility“ in Jugendcommunities aufbauen.*

* **Treml, B. / Lehmann, Prof. Dr R. (2023)**: Begleitforschung zu Streetwork im Netz – Modellprojekt zur Qualitätssicherung und möglichem Transfer der webbasierten aufsuchenden Sozialarbeit (BeSiN). Abschlussbericht an das Bundesministerium für Gesundheit

<https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/details/besin> <https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Drogen_und_Sucht/Abschlussbericht/Sachbericht_BeSiN_2023.pdf>

*Dieser Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung (BeSiN) untersucht das Modellprojekt „Streetwork im Netz“ zur Qualitätssicherung webbasierter aufsuchender Suchthilfe. Die Studie analysiert Erfolgsfaktoren für die Absenkung von Hemmschwellen und die Qualitätssicherung digitaler Beziehungsarbeit in Online-Foren.*

* **Wiedel, F. (2023)**: Digital Streetwork: Entwurf einer begleitenden Medienpädagogik am Beispiel virtueller Spielwelten. In: Ganguin, S. / Anneke E. et. al. (Hrsg.): Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Kommunikation und Konsens. Jahrbuch Medienpädagogik 19. Zürich: OAPublishing Collective, S. 365-393

<https://www.medienpaed.com/article/view/1504/1273>

*Wiedel entfaltet in diesem Jahrbuchbeitrag ein Konzept für eine begleitende Medienpädagogik am Beispiel virtueller Spielwelten. Er zeigt, wie Digital Streetwork im Rahmen von Gaming-Communities zur Förderung der kritischen Medienkompetenz beitragen kann.*

* **Wiedel, Fabian (2022)**: Digital Streetwork. Zur Notwendigkeit einer aufsuchenden, psychosozialen Medienpädagogik bei exzessiver Internetnutzung am Beispiel des Gaming. München: kopaed.

[https://www.kopaed.de/kopaedshop/?pid=1368#](https://www.kopaed.de/kopaedshop/?pid=1368)

*Diese Dissertationsstudie untersucht das mediatisierte Freizeitverhalten Jugendlicher und entwirft ein medienpädagogisch fundiertes Konzept für Digital Streetwork. Wiedel analysiert, wie Fachkräfte durch Akzeptanz und „Street Credibility“ Zugang zu virtuellen Spielwelten erlangen, um exzessivem Nutzungsverhalten und anderen Online-Risiken präventiv zu begegnen.*

* **rbb24 (2024)**: Interview | Digitale Streetworkerin "Die sozialen Medien allein sind kein Grund, um eine Essstörung zu entwickeln"

<https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/03/berlin-brandenburg-schwerpunkt-essstoerung-interview-sabine-dohme.html>

*Das Interview mit der digitalen Streetworkerin Sabine Dohme beleuchtet die Rolle von sozialen Medien bei der Entstehung von Essstörungen. Sie erklärt, wie proaktive Beratung auf Plattformen wie Instagram betroffenen Jugendlichen frühzeitig Wege aus der Krise weisen kann.*

# 5. Sexarbeit & von Menschenhandel Betroffene

* **Vorberg, K. (2024)**: Digital Streetwork und Onlineberatung für „hard-to-reach“-Klient:innen der Sozialen Arbeit. Perspektiven aus der Arbeit mit Menschen in der Prostitution/Sexarbeit und Betroffenen von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung. In: Neumaier, S./ Dörr, M./ Botzum, E. [Hrsg.]: Praxishandbuch Digitale Projekte in der Sozialen Arbeit. Weinheim ; Basel: Beltz Juventa, S. 193-206

<https://www.pedocs.de/volltexte/2024/31893/pdf/Neumaier_Doerr_Botzum_2024_Praxishandbuch_Digitale_Projekte.pdf>

*Der Beitrag stellt innovative Methoden der digital aufsuchenden Arbeit und Onlineberatung für schwer erreichbare Klient\*innengruppen vor. Vorberg teilt wertvolle Praxiserfahrungen aus der Arbeit mit Sexarbeiter\*innen und Opfern von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung im Netz.*

# 6. Übergreifende Grundlagen, Konzepte & Professionalisierung

* **Sonntagsblatt 360° evangelisch (2025)**: Digital Streetwork: Wie Online-Sozialarbeit einsame Jugendliche erreicht.

<https://www.sonntagsblatt.de/artikel/menschen/digital-streetwork-wie-online-sozialarbeit-einsame-jugendliche-erreicht>

*Der Bericht schildert eindrücklich, wie Digital Streetwork einsame, sozial isolierte Jugendliche in ihren virtuellen Rückzugsorten erreicht. Es wird verdeutlicht, wie durch digitale Erstkontakte Brücken in unser analoges Unterstützungssystem gebaut werden.*

* **belltower.news (2018)**: Medienkompetenz - Was bedeutet Soziale Arbeit im Web 2.0?

<https://www.belltower.news/medienkompetenz-was-bedeutet-soziale-arbeit-im-web-2-0-47904/>

*Der Beitrag diskutiert die grundlegenden Anforderungen an die Soziale Arbeit im Web 2.0. Er betont die Notwendigkeit, Medienkompetenzförderung fest in den Konzepten der klassischen Jugendhilfe zu verankern.*

* **Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.)(2025)**: Soziale Arbeit im #OnlineRealLife - Digital Streetwork von A bis Z. Berlin.

<https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/soziale-arbeit-im-onlinereallife/>

*Dieses Handbuch von Dinar, Heyken, Schwarz und Trebing vermittelt das theoretische und praktische Basiswissen der aufsuchenden Online-Sozialarbeit, “Digital Streetwork”. Es führt die wichtigsten Fachbegriffe von A bis Z ein und zeigt auf, wie soziale Medien für Jugendliche zu realen Lebenswelten werden und wie sich professionelle Soziale Arbeit dort etablieren kann..*

* **Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.)(2017)**: Digital Streetwork. Pädagogische Interventionen im Web 2.0. Berlin.

<http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/digital-streetwork-paedagogische-interventionen-im-web-2-0>

<https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2018/05/Digital-streetwork-Internet.pdf>

*Diese wegweisende Broschüre, verfasst von Christina Dinar und Cornelia Heyken, begründet den methodischen Ansatz der Digital Streetwork im deutschsprachigen Raum. Sie dokumentiert Praxiserfahrungen des Projekts debate// der Stiftung und empirische Forschungsergebnisse von Julie Woletz zur präventiven pädagogischen Arbeit gegen Hate Speech, Rechtsextremismus und Radikalisierung in den sozialen Medien des Web 2.0.*

*.*

* **Apotheken Umschau (2022)**: Streetwork digital: Wie junge Menschen Hilfe im Netz finden

<https://www.apotheken-umschau.de/e-health/streetwork-digital-wie-junge-menschen-hilfe-im-netz-finden-858925.html>

*Der gesundheitsorientierte Bericht erklärt verständlich, wie junge Menschen mit psychischen Belastungen oder Suchtproblemen niedrigschwellige Hilfe über Digital Streetwork finden. Er zeigt die präventiven Potenziale digitaler Erstberatung auf.*

* **BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit e.V.; LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Ba.-Wü. e.V.; LAG Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V. (Hrsg.)(2010)**: „Mobile Jugendarbeit 2.0. Herausforderungen und Möglichkeiten Mobiler Jugendarbeit im virtuellen Raum des Internet - Positionen und Handlungsempfehlungen - Gelnhausen/Stuttgart/Chemnitz.

<https://www.mja-sachsen.de/wp-content/uploads/2021/04/Bollig-Glueck-et-al.-2010-Mobile-Jugendarbeit-2.0.pdf>

*Das historische Positionspapier formuliert erste fachliche Standards und Handlungsempfehlungen für die Mobile Jugendarbeit im virtuellen Raum. Es markiert den Beginn der systematischen Auseinandersetzung mit digitaler 'Mobile Jugendarbeit 2.0'.*

* **Berendsen, E./Schnabel, D. (Hrsg.)(2024)**: Die TikTok-Intifada – Der 7. Oktober & die Folgen im Netz. Analyse & Empfehlungen der Bildungsstätte Anne Frank. Bildungsstätte Anne Frank, S. 38

[https://www.bs-anne-frank.de/fileadmin/content/Publikationen/Weiteres\_Pädagogisches\_Material/TikTok\_Report\_Nahostkonflikt\_BSAF\_2024\_neu.pdf](https://www.bs-anne-frank.de/fileadmin/content/Publikationen/Weiteres_P%C3%A4dagogisches_Material/TikTok_Report_Nahostkonflikt_BSAF_2024_neu.pdf)

*Dieser Report liefert eine Ad-hoc-Analyse der Verbreitung von Terrorpropaganda, Falschinformationen, Antisemitismus und Hassbotschaften auf TikTok unmittelbar nach dem 7. Oktober 2023. Er formuliert dringliche medienpädagogische Handlungsempfehlungen und politische Forderungen an Plattformbetreiber zur Eindämmung digitaler Hetze.*

* **Bieß, C. (2023)**: Befähigung durch Digital Streetwork. Stärkung von Kinder(rechte)n auf Social Media. Tübingen: IZEW, Materialien zur Ethik in den Wissenschaften, Band 22.

<https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/146888/Bef%C3%A4higung%20durch%20Digital%20Streetwork%20_Materialien%2022.pdf?sequence=1&isAllowed=y>

*Die Studie entwickelt ein kinderrechtlich fundiertes Konzept für Digital Streetwork auf sozialen Medien. Bieß zeigt auf, wie Fachkräfte Kinder und Jugendliche in ihrer digitalen Selbstbestimmung stärken und vor Risiken wie Cybermobbing schützen können.*

* **Bollig, C. (2020)**: Digitalisierung in der Mobilen Jugend(-sozial-)arbeit – im Spannungsfeld zwischen Professionalisierung und (Alltags-)Pragmatismus. In: Kutscher, N. / Ley, T. / Seelmeyer, U. / Siller, F. / Tillmann, A. / Zorn, I. (Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa, S.468-461

<https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/39311-handbuch-soziale-arbeit-und-digitalisierung.html>

*Bollig beleuchtet die methodische Anpassung der Mobilen Jugendarbeit an die mediatisierten Lebenswelten ihrer Adressat\*innen. Sie analysiert das Spannungsfeld zwischen fachlicher Standardisierung und pragmatischen Alltagsanpassungen beim Einsatz digitaler Tools und fordert stabile strukturelle Rahmenbedingungen.*

* **Bollig, C. (2024)**: : "Digital(e)" Streetwork. Über soziale Hilfs- und Unterstützungsangebote im Internet Eine kritische Auseinandersetzung und fachliche Einordnung. In: Aktion Jugendschutz. Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg. [AJS-Informationen](https://zdb-katalog.de/title.xhtml?zdbid=134514-X&vol=2021) - a n a l y s e n | m a t e r i a l i e n | a r b e i t s h i l f e n z u m j u g e n d s c h u t z; Partizipation, Mitbestimmung, Teilhabe, 60 (2024) 1, S. 4-5

<https://www.ajs-bw.de/media/files/ajs-info/2024/ajs_informationen_01_2024_web.pdf>

*Bollig unterzieht soziale Hilfs- und Unterstützungsangebote im Internet einer kritischen fachlichen Einordnung. Sie warnt vor einer Verwässerung professioneller Streetwork-Standards und fordert eine klare konzeptionelle Abgrenzung.*

* **Bollig, C. (2025)**: Digitale Transformation in Streetwork und Mobiler Jugendarbeit. In: Rösch. E. / Brüggen, N. (Hrsg.): Praxishandbuch (Post-) Digitale Kinder-und Jugendarbeit. Weinheim: Beltz Juventa, S.104-120.

<https://www.pedocs.de/volltexte/2025/34154/pdf/Roesch_Brueggen_2025_Praxishandbuch_Post_Digitale_Kinder_und_Jugendarbeit.pdf>

*Dieser Beitrag erörtert die fortschreitende digitale Transformation in der aufsuchenden Arbeit im Kontext postdigitaler Kultur. Er widmet sich strukturellen Herausforderungen wie der Ressourcenplanung und der Beziehungsgestaltung in komplexen, teils zeitgleichen analogen und virtuellen Kommunikationsräumen.*

* **Bollig, C. /Keppeler, S. (2015)**: Virtuell-aufsuchende Arbeit in der Jugendsozialarbeit. In: Kutscher, N. /Ley, T./ Seelmeyer, U. (Hrsg.): Mediatisierung (in) der Sozialen Arbeit. Grundlagen der Sozialen Arbeit, Band 38. Schneider Verlag Hohengehren GmbH, S. 94-115

<https://elibrary.utb.de/action/showPublications?pubType=book&seriesKey=td050>

*Der Beitrag analysiert frühe Formen der virtuell-aufsuchenden Arbeit im Kontext der Mediatisierung der sozialen Wirklichkeit. Es werden Chancen für einen erweiterten Beziehungsaufbau sowie die methodischen Herausforderungen für die Professionalität in der Jugendsozialarbeit diskutiert.*

* **Brock, J. (2017)**: Hybride Streetwork. Sozialraum.de, 9 (1)

<https://www.sozialraum.de/hybride-streetwork.php>

*Der Aufsatz entfaltet das Konzept der hybriden Streetwork, das analoge und digitale Methoden der Straßensozialarbeit miteinander verschränkt. Brock diskutiert, wie sich der sozialräumliche ansatz der Mobilen Jugendarbeit durch den digitalen Wandel verändert.*

* **Campayo, S. (2020)**: Professionelles Handeln mit Blick auf Digitalisierung. In: Kutscher, N. / Ley, T. / Seelmeyer, U. / Siller, F. / Tillmann, A. / Zorn, I. (Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa; S. 290-301

<https://www.researchgate.net/publication/339229497_Handbuch_Soziale_Arbeit_und_Digitalisierung>

*Der Beitrag befasst sich mit der Transformation des professionellen Handelns und des Habitus in der Sozialen Arbeit unter Digitalisierungsbedingungen. Campayo fordert eine interdisziplinäre Reflexion technologischer Vorgaben und den kritischen Umgang mit Plattformlogiken im Berufsalltag.*

* **Clarke, C. (2025)**: Digital Streetworker: Dein Job an der Schnittstelle von Sozialarbeit und Online-Welt. NachhaltigeJobs.de

<https://www.nachhaltigejobs.de/job-portrait-digital-streetworker/m>

*Das Job-Porträt beschreibt das Berufsbild von digitalen Streetworker\*innen an der Schnittstelle von klassischer Sozialarbeit und digitaler Lebenswelt. Es beleuchtet die erforderlichen Kompetenzen sowie die Zukunftsaussichten dieses wachsenden Arbeitsfeldes.*

* **DIE ZEIT (2025)**: Digitale Streetworker sind auch in NRW unterwegs

<https://www.zeit.de/news/2025-03/07/digitale-streetworker-sind-auch-in-nrw-unterwegs>

*Der Zeitungsbericht meldet den Ausbau und die Etablierung von digitalen Streetwork-Strukturen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Er skizziert die politischen Rahmenbedingungen und die wachsende Bedeutung des Arbeitsfeldes in der Kommunalpolitik.*

* **Deutsch, P. (2019)**: Digital Streetwork – Pädagogische Interventionen im Web 2.0. merz | medien + erziehung, 63(1), 80-81.

<https://doi.org/10.21240/merz/2019.1.27>

<https://www.merz-zeitschrift.de/article/view/1685/1522>

*Der Rezensionsbeitrag reflektiert die pädagogischen Grundlagen und Interventionsmöglichkeiten von Digital Streetwork im Web 2.0. Deutsch diskutiert den Stellenwert digitaler aufsuchender Methoden für die moderne Kinder- und Jugendarbeit.*

* **Deutschlandfunk Kultur (2024)**: Digital Streetwork: Jugendliche im Netz erreichen

<https://www.deutschlandfunkkultur.de/digital-streetwork-jugendliche-im-netz-erreichen-dlf-kultur-028a08b7-100.html>

*Dieser Beitrag fokussiert sich auf die Frage, wie isolierte oder schwer erreichbare Jugendliche durch Digital Streetwork neue Zugänge zu psychosozialer Unterstützung finden. Die Fachkräfte betonen die hohe Niedrigschwelligkeit digitaler Erstkontakte.*

* **Deutschlandfunk Kultur (2024)**: Wenn Sozialarbeiter von der Straße ins Netz gehen

<https://www.deutschlandfunkkultur.de/soziale-arbeit-streetworker-digital-100.html>

*Der Radiobeitrag beleuchtet den strukturellen Wandel der aufsuchenden Sozialarbeit von der physischen Straße in die digitalen Netze. Es wird diskutiert, wie klassische Streetwork-Standards für Plattformen wie TikTok und Discord neu interpretiert werden müssen.*

* **Dinar, C. & Wiedel, F. (2023)**: Soziale Arbeit in hybriden Lebenswelten. Digital Streetwork als Lösung für viele Social-Media-Probleme? MedienConcret – Magazin für die pädagogische Praxis, 2023, 92-93.

<https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/40000086/News_und_Aktivitaeten_der_Kandidatinnen/Dinar__Christina/Dinar_Wiedel_MC_Magazin_2023_.pdf>

*Die Autoren erörtern die Herausforderungen Sozialer Arbeit in hybriden Lebenswelten. Sie diskutieren, inwieweit Digital Streetwork als zeitgemäße Antwort auf soziale Problemlagen in den sozialen Medien dienen kann.*

* **Dinar, C. & Wiedel, F. (2024)**: Evaluation der digitalen Sozialarbeit im Rahmen der stjg-Einrichtung Zukunftswelten. Stuttgarter Jugendhaus gGmbH (Hrsg.)

<https://www.zukunftswelten.net/wp-content/uploads/2025/05/sjg_evaluation_zukunftswelten_jul_2024.pdf>

*Dieser Forschungsbericht evaluiert das innovative Stuttgarter Projekt „Zukunftswelten“ im Bereich der digital aufsuchenden sozialen Arbeit auf der Plattform Jodel im Jahr 2023. Die Studie analysiert Methoden des Beziehungsaufbaus im virtuellen Nahraum und hebt das enorme Potenzial zur Erreichung neuer, isolierter Zielgruppen hervor.*

* **Dinar, C. (2019)**: What‘s up auf WhatsApp? Interventionen im Dark Social Tipps und Kniffe für Klassen-, Schul- und andere Massenchats. In: Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.): Lasst uns die Debatte führen! Demokratische Kommunikation online. Amadeu Antonio Stiftung, S. 25-33

<https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2019/11/Debatte-f%C3%BChren-Internet.pdf>

*Die Autorin gibt praxisnahe Tipps für die Intervention der Jugendarbeit im 'Dark Social', insbesondere in WhatsApp-Klassen- und Schulchats. Sie zeigt Methoden auf, wie Fake News und Diskriminierung in geschlossenen Gruppen bearbeitet werden können.*

* **Dinar, Christina (2025)**: Zur Notwendigkeit digitaler Kompetenzen im Studium Sozialen Arbeit am Beispiel Digital Streetwork - In: Wunder, M./ Giercke-Ungermann, A. (Hrsg.): Digitalisierung in der Hochschulbildung für Soziale Arbeit. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, S. 76-89

<https://www.pedocs.de/volltexte/2025/33122/pdf/Dinar_2025_Zur_Notwendigkeit_digitaler_Kompetenzen.pdf>

*Die Autorin liefert eine Bestandsaufnahme deutschsprachiger Digital-Streetwork-Projekte auf Kanälen wie Instagram, Discord, Facebook, TikTok und YouTube. Sie leitet eine dringende Notwendigkeit ab, digitale Handlungskompetenzen und spezifische digitale Formate in der akademischen Ausbildung künftiger Sozialarbeitender zu verankern.*

* **Erdmann, J. (2023)**: Digital Streetwork: Grenzenlose Jugend(Sozial-)Arbeit im grenzenlosen Raum des Internets?. merz | medien + erziehung, 67(2), 30-38.

<https://doi.org/10.21240/merz/2023.2.10>

<https://www.merz-zeitschrift.de/article/view/2383/2220>

*Der Zeitschriftenaufsatz widmet sich der Frage, wie sich die Grenzen von Jugendsozialarbeit im grenzenlosen virtuellen Raum verschieben. Erdmann diskutiert rechtliche, methodische und fachliche Herausforderungen der Digital Streetwork.*

* **Erdmann, J. (2025)**: Digital Streetwork – Synergien zwischen Medienpädagogik und Sozialer Arbeit - Postdigitale Lebenswelten, mediatisierte Sozialräume und situative Medienkompetenzförderung. In: Stix, D. C./Späte, J./Schammer, H. (Hrsg.): #BlickVomTellerrand Die Bezugsdisziplinen der Sozialen Arbeit und ihre Perspektiven auf die Digitalisierung. Bonn: socialnet Verlag, S. 23-47.

<https://www.socialnet.de/files/materialien/attach/1460.pdf> <https://www.socialnet.de/files/materialien/attach/1447.pdf>

*Dieser Aufsatz beleuchtet die theoriebasierte Zusammenarbeit an der Schnittstelle von Medienpädagogik und Sozialer Arbeit im Modellprojekt „Digital Streetwork Bayern“. Erdmann entfaltet dafür die im Projektkontext entwickelten Konzepte der „postdigitalen Lebenswelten“, der „mediatisierten Sozialräume“ und der „situativen Medienkompetenzförderung“.*

* **Erdmann, J. Degen, K. & Brüggen, N. (2024)**: Bericht der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts Digital Streetwork für das Jahr 2023. München/Berlin: JFF –Institut für Medienpädagogik.

<https://www.jff.de/veroeffentlichungen/detail/digital-streetwork-bericht-der-wissenschaftlichen-begleitung-2023>

*Der zweite Begleitbericht der wissenschaftlichen Evaluation durch das JFF fokussiert sich im Jahr 2023 primär auf die Perspektiven der jugendlichen Klient\*innen. Er belegt die hohe Akzeptanz und den ausgeprägten Bedarf an digital aufsuchenden Beratungsangeboten und empfiehlt eine dauerhafte strukturelle Etablierung des bayerischen Modellprojekts.*

* **Erdmann, J./Brüggen, N./JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2023)**: Digital Streetwork. Bericht der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes in Bayern im Jahr 2022. München: Grafikladen Berlin.

<http://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=26446>

*Dieser erste wissenschaftliche Begleitbericht des JFF evaluiert die Erprobungsphase des Modellprojekts „Digital Streetwork Bayern“ im Jahr 2022. Er dokumentiert den Aufbau der regionalen Teams, erste Zielgruppenerreichungen auf Plattformen wie Discord und Instagram sowie zentrale Gelingensbedingungen für den Beziehungsaufbau im digitalen Raum.*

* **Gessert, M. (2016)**: Online-Streetwork, eine sinnvolle Ergänzung zu aufsuchender Jugendarbeit?. Bachelorarbeit zur Erlangung des Grades eines Bachelor of Arts an der Hochschule Neubrandenburg. Studiengang: Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung.

<https://digibib.hs-nb.de/file/dbhsnb_thesis_0000001749/dbhsnb_derivate_0000002461/Bachelorarbeit-Gessert-2016.pdf>

*Die Bachelorarbeit untersucht konzeptionell, ob und unter welchen Voraussetzungen Online-Streetwork eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen aufsuchenden Jugendarbeit darstellt. Gessert reflektiert grundlegende Arbeitsprinzipien und zeigt die spezifischen Herausforderungen im Übergang vom physischen zum virtuellen Raum auf.*

* **Gouma, V. (2021)**: Datenschutzkonformität von Digital Streetwork. Kurzgutachten im Lichte der aktuellen Entwicklungen über die datenschutzrechtliche Konformität von Facebook-Fanpages. Berlin: Minor–Projektkontor für Bildung und Forschung.

<https://minor-kontor.de/datenschutzkonformitaet-von-digital-streetwork/>

*Das Kurzgutachten bewertet die datenschutzrechtliche Konformität von Digital-Streetwork-Aktivitäten, insbesondere bezüglich Facebook-Fanpages. Gouma analysiert aktuelle rechtliche Entwicklungen und formuliert Empfehlungen für Träger.*

* **Helbig, C. (2017)**: Die Mediatisierung professionellen Handelns. Zur Notwendigkeit von Handlungskompetenzen im Kontext digitaler Medien in der Sozialen Arbeit. MedienPädagogik 27, (6. April), 133–152

<https://www.medienpaed.com/article/view/484> | <https://www.medienpaed.com/article/view/484/467>

*Der Beitrag untersucht die Mediatisierung des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit. Helbig begründet die Notwendigkeit von medienbezogenen Handlungskompetenzen als integralen Bestandteil moderner sozialarbeiterischer Professionalität.*

* **Infodrog (2025)**: (Hrsg.): Leitlinien “Online-Streetwork”, Version 1, 2025.

<https://www.prevention.ch/article/leitlinien-onlinestreetwork>

<https://www.infodrog.ch/files/content/schadensminderung_de/2025_Leitlinien-online-streetwork_Infodrog.pdf>

*Die von der Schweizerischen Koordinationsstelle Sucht (Infodrog) herausgegebenen Leitlinien definieren Qualitätsstandards für die aufsuchende Arbeit im digitalen Raum. Sie bieten Fachkräften Orientierungshilfen in den Bereichen IT-Sicherheit, Datenschutz, Zielgruppenspezifik und Haltungsfragen, insbesondere im Kontext von Schadensminderung und Suchtprävention.*

* **Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) (Hrsg.)(2024)**: Konzept zur Befähigung von Kindern im Digitalen durch Digital Streetwork. In: Der SIKID-Kompass: Sicherheit von Kindern in der digitalen Welt im Akteursnetzwerk ermöglichen - Arbeitspapier des BMBF-Projekts SIKID - Sicherheit für Kinder in der digitalen Welt. Materialien zur Ethik in den Wissenschaften Band 25, Uni Tübingen, S. 10-11

<https://www.kinderrechte.digital/fileadmin/user_upload/SIKID_Kompass_final.pdf>

*Das Arbeitspapier stellt Auszüge des SIKID-Kompasses zur Befähigung von Kindern im digitalen Raum vor. Es skizziert, wie Digital Streetwork als präventive und befähigende Methode im Akteursnetzwerk des Kinderschutzes verankert werden kann.*

* **Janus, Philine (2023)**: Lebenswelt Internet – Digital Streetwork als aufsuchende Sozialarbeit im Netz.

<https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/542453/lebenswelt-internet-digital-streetwork-als-aufsuchende-sozialarbeit-im-netz/?pk_campaign=nl2023-11-15&pk_kwd=542453#node-content-title-5>

*Dieser Hintergrundartikel der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gibt einen umfassenden Überblick über die Lebenswelt Internet und die Methode der Digital Streetwork. Er analysiert die Notwendigkeit einer dauerhaften Verankerung digital aufsuchender Angebote im deutschen Hilfesystem.*

* **Kar, M. (2025)**: Blended Lebensrealitäten Jugendlicher und die Anschlussfähigkeit Offener Jugendarbeit warum digitale Räume als selbstverständlicher Teil Jugendlicher Lebenswelten und öffentlicher Räume anerkannt werden müssen. In: bOJA / DOJ / BAG OKJA / netz (Hrsg.): Offene Jugendarbeit in den Räumen junger Menschen - Theorie, Praxis und Standortbestimmung. Graz: Verlag für Jugendarbeit und Jugendpolitik, S. 35-51

<https://boja.at/sites/default/files/wissen/2025-09/bOJA-Buch_final_11.August2025_Einzelseiten.pdf#page=35>

*Kar erörtert die 'blended' Lebensrealitäten von Jugendlichen und fordert eine Anerkennung digitaler Räume als integraler Bestandteil der Offenen Jugendarbeit. Der Beitrag analysiert Konsequenzen für die sozialräumliche Fachlichkeit.*

* **Ketter, V. (2011)**: Mobile Jugendmedienbildung im Stadtteil als eine Methode virealer Sozialraumaneignung. In: sozialraum.de (3) Ausgabe 1/2011.

<https://www.sozialraum.de/mobile-jugendmedienbildung-im-stadtteil.php>

*Ketter stellt die mobile jugendmedienbildung im Stadtteil als Methode zur Aneignung virealer Sozialräume vor. Sie beschreibt die theoretischen Grundlagen für eine Verbindung von analoger Jugendarbeit und digitaler Mediennutzung.*

* **Ketter, V. (2014)**: Das Konzept „vireale Sozialraumaneignung“ als konstitutive Methode der Jugendarbeit. In: Ulrich Deinet, Christian Reutlinger (Hrsg.): Tätigkeit – Aneignung – Bildung. Wiesbaden.

<https://doi.org/10.1007/978-3-658-02120-7_19>

*Das Konzept beschreibt die Verschränkung von physischem und virtuellem Handeln Jugendlicher bei der Raumaneignung. Ketter argumentiert für eine theoretische Anerkennung des „virealen“ Sozialraums und leitet daraus innovative medienpädagogische Methoden ab, die reale und virtuelle Erfahrungen verzahnen.*

* **Ketter, V. (2015)**: Jugendarbeit im Kontext von Web 2.0 – eine medienpädagogische Praxisforschungsstudie. Dissertation zur Erlangung des Grades einer Doktorin der Philosophie (Dr. phil.) der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

<https://phbl-opus.phlb.de/frontdoor/deliver/index/docId/57/file/vk_diss_veroeffent_final.pdf>

*Diese medienpädagogische Praxisforschungsstudie untersucht das veränderte Medienverhalten Jugendlicher im Web 2.0. Ketter analysiert, wie sich klassische Handlungsfelder der Jugendarbeit durch mediatisierte Lebenswelten transformieren und begründet theoretisch-empirisch neue Ansätze der digitalen Beziehungsarbeit.*

* **Kutscher, N. / Ley, T. / Seelmeyer, U. / Siller, F. / Tillmann, A. / Zorn, I. (Hrsg.)(2020)**: : Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa.

<https://www.hsbi.de/publikationsserver/download/3074/4719/Kutscher%2C%20Ley%20et%20al%20%28Hg%29%202020%20-%20Handbuch%20Soziale%20Arbeit%20und%20Digitalisierung%20%282%29.pdf>

*Dieses grundlegende, 658-seitige Handbuch bündelt über 50 Fachbeiträge zum Forschungs- und Kenntnisstand der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit. Es beleuchtet disziplinäre Perspektiven, veränderte Organisationsstrukturen, digitale Dienstleistungen sowie die konkreten Herausforderungen für die Profession im Kontext der Allgegenwart von Digitalität.*

* **Kölncampus (2019)**: Digital oder analog?

[www.koelncampus.com/sendung/fruehrausch/archiv/9203-digital-oder-analog](file:///C%3A%5CUsers%5Ccornelia.heyken%5CDownloads%5Cwww.koelncampus.com%5Csendung%5Cfruehrausch%5Carchiv%5C9203-digital-oder-analog)

<https://static2.koelncampus.com/upload/userfiles/131/5cb713deae860_digital-streetworker2019-04-17wed0900kc22-compound-11-1.mp3>

*Der Radiobeitrag thematisiert das Verhältnis von klassischer, analoger Sozialarbeit und neuen digitalen Streetwork-Ansätzen. Im Fokus steht die Frage, wie sich die Lebenswelten von Jugendlichen ins Netz verlagert haben und warum Soziale Arbeit dort präsent sein muss.*

* **Kühne, S. / Stieler, M. (2025):** Entwicklung und Status quo von Online-Streetwork- Projekten im deutschsprachigen Raum. In: bOJA / DOJ / BAG OKJA / netz (Hrsg.): Offene Jugendarbeit in den Räumen junger Menschen - Theorie, Praxis und Standortbestimmung. 1. Auflage. Graz: Verlag für Jugendarbeit und Jugendpolitik, S. 225-245.

<https://boja.at/sites/default/files/wissen/2025-09/bOJA-Buch_final_11.August2025_Einzelseiten.pdf#page=225>

*Der Buchbeitrag liefert eine umfassende Bestandsaufnahme zur Entwicklung und zum aktuellen Status quo von Online-Streetwork-Projekten im deutschsprachigen Raum. Er verortet die Methode im Rahmen der Offenen Jugendarbeit.*

* **LAG Streetwork / Mobile Jugendarbeit Bayern e.V (2023)**: Positionspapier zu dem Projekt „Digital Streetwork“ des BJR/BZJR/JFF

<https://www.streetwork-bayern.de/_files/ugd/cedbf1_8d9a290eeb264c77a52ebd9b3e5e8346.pdf>

*In diesem Positionspapier legt die Landesarbeitsgemeinschaft ihre kritische Haltung zum bayerischen Modellprojekt „Digital Streetwork“ dar und begründet ihren Austritt aus dem Projektbeirat. Die LAG mahnt eine stärkere konzeptionelle Ausrichtung an etablierten Standards der Mobilen Jugendarbeit und des klassischen Streetworks an.*

* **Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. (2019)**: Digital.Total?! | Handreichung | zum Umgang mit Social Media in der Mobilen Jugendarbeit. Stuttgart.

<https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2020/01/digital.total_handreichung_2019l_online.pdf>

*Die Handreichung bietet eine praxisnahe Orientierungshilfe zur Integration virtuell-aufsuchender Zugänge in das bestehende Angebot der Mobilen Jugendarbeit. Sie erörtert medienrechtliche Fragen, Datenschutzaspekte sowie die Haltungsentwicklung von Fachkräften im alltäglichen Umgang mit sozialen Medien.*

* **Local StreetWork on/off (2023)**: Fachvortrag von Christina Dinar zu Digital Streetwork im Rahmen des Fachtags von "Local StreetWork on/off" am 8.9.2023

<https://www.youtube.com/watch?v=_Wtw2m61TM0>

*Die Dokumentation des Fachvortrags von Christina Dinar fasst zentrale Erkenntnisse zur Theorie und Praxis der Digital Streetworks zusammen. Im Fokus stehen Gelingensbedingungen für den Beziehungsaufbau und die Schnittstellen zu analogen Angeboten.*

* **Lutz, J., Erdmann, Julian & Degen, K. (2024)**: Qualitätsstandards für Digital Streetwork. Empfehlungen des Bayerischen Jugendrings für Träger von Jugendhilfe zur Umsetzung von Digital Streetwork nach § 85 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII. München: Bayerischer Jugendring.

<https://www.digital-streetwork-bayern.de/app/uploads/2025/05/2024-01-10-Qualitatsstandards-Digital-Streetwork_final.pdf>

*Diese vom Bayerischen Jugendring herausgegebenen Empfehlungen definieren verbindliche Qualitätsstandards für die praktische Umsetzung von Digital Streetwork gemäß § 85 SGB VIII. Sie dienen Trägern der Jugendhilfe als praxisnaher Leitfaden zur konzeptionellen Verankerung, technischen Ausstattung und professionellen Haltung im digitalen Raum.*

* **Mayrhofer, H. (2020)**: Auf dem Weg zu virtuellen Role Models und Online-Streetworkern?. In: Steckelberg, C./ Thiessen, B. (Hrsg.): Wandel der Arbeitsgesellschaft. Soziale Arbeit in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung und Prekarisierung, 1. Aufl., Opladen • Berlin • Toronto: Verlag Barbara Budrich

<https://doi.org/10.2307/j.ctv10h9fcs>

*Der Artikel reflektiert die Transformation von Handlungsräumen und Interventionsmethoden in der Offenen Jugendarbeit. Mayrhofer thematisiert kritische Herausforderungen der Online-Präsenz, wie Datenschutzrisiken bei vertraulichen Gesprächen und die professionelle Gestaltung von Nähe und Distanz in kommerziellen Netzwerken.*

* **Neurohr, S. (2011)**: Halt in Krisen geben - Online Streetwork im schülerVZ. SuchtMagazin, 6, S. 32-35

<https://www.suchtmagazin.ch/magazin/social-networks-web-2-0-2011-06?preview=85>

*Der Artikel beschreibt ein frühes Praxisprojekt zur Krisenintervention im sozialen Netzwerk schülerVZ. Neurohr zeigt auf, wie Jugendliche in ihren vertrauten digitalen Lebenswelten niedrigschwellig erreicht und in Krisensituationen unterstützt werden können.*

* **Pritzens, T. (2011)**: Webwork als nützliche Ergänzung zur mobilen Jugendarbeit/Streetwork. In: Merz – medien+erziehung, 55(3), S. 29-33

<https://www.merz-zeitschrift.de/article/view/590/428>

*Pritzens diskutiert das Konzept der Webwork als nützliche, zeitgemäße Ergänzung zur mobilen Jugendarbeit. Er zeigt auf, wie Online-Plattformen als erweiterte sozialräumliche Arbeitsorte für Streetworker genutzt werden können.*

* **Pröhl, Shelly (2023)**: Wie lässt sich das Mandat der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession auf digitale Räume ausweiten, um für ihre Akteur\* innen digitale Teilhabe zu ermöglichen? Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Art (B.A.). Alice-Salomon - Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin.

<https://www.researchgate.net/profile/Shelly-Proehl/publication/392470593_Wie_lasst_sich_das_Mandat_der_Sozialen_Arbeit_als_Menschenrechtsprofession_auf_digitale_Raume_ausweiten_um_fur_ihre_Akteurinnen_digitale_Teilhabe_zu_ermoglichen_Bachelor_of_Arts_BA/links/684379946a754f72b590ec6e/Wie-laesst-sich-das-Mandat-der-Sozialen-Arbeit-als-Menschenrechtsprofession-auf-digitale-Raeume-ausweiten-um-fuer-ihre-Akteurinnen-digitale-Teilhabe-zu-ermoeglichen-Bachelor-of-Arts-BA.pdf>

*Diese Bachelorarbeit untersucht die Ausweitung des Mandats der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession auf den virtuellen Raum. Die Autorin analysiert theoretisch und praktisch, wie Digital Streetwork dazu beitragen kann, die digitale und soziale Teilhabe von marginalisierten Adressat\*innen nachhaltig zu sichern.*

* **Pühringer, J. (2025)**: Online-Streetwork im Rahmen offener Jugendarbeit. In: bOJA / DOJ / BAG OKJA / netz (Hrsg.): Offene Jugendarbeit in den Räumen junger Menschen - Theorie, Praxis und Standortbestimmung. Graz: Verlag für Jugendarbeit und Jugendpolitik, S. 245-261.

<https://boja.at/sites/default/files/wissen/2025-09/bOJA-Buch_final_11.August2025_Einzelseiten.pdf#page=245>

*Der Artikel beschreibt die Rahmenbedingungen und Potenziale von Online-Streetwork in der Offenen Jugendarbeit. Pühringer analysiert, wie Beziehungsarbeit und Lebensweltorientierung im virtuellen Raum professionell umgesetzt werden.*

* **Rapp, C. / Paul, C. (Hrsg.)(2026)**: Digital Streetwork als Beziehungsarbeit. Partizipation und Anerkennung im Spiegel Kritischer Theorie. Hamburg: Diplomica.

<https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783691225181/Rapp-Christoph/Digital-Streetwork--als-Beziehungsarbeit.-Partizipation-und-Anerkennung-im-Spiegel-Kritischer-Theorie>

*Dieses Werk beleuchtet Digital Streetwork theoretisch fundiert aus der Perspektive der Kritischen Theorie. Rapp und Paul untersuchen die Dynamiken von digitaler Partizipation und sozialer Anerkennung und analysieren die digital aufsuchende Praxis primär als anerkennende Beziehungsarbeit.*

* **Röll, F. J. (2020)**: (Digitale) Medien in der Kinder- und Jugendarbeit. In: Kutscher, N. / Ley, T. / Seelmeyer, U. / Siller, F. / Tillmann, A. / Zorn, I. (Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa; S. 457-467

<https://www.hsbi.de/publikationsserver/download/3074/4719/Kutscher%2C%20Ley%20et%20al%20%28Hg%29%202020%20-%20Handbuch%20Soziale%20Arbeit%20und%20Digitalisierung%20%282%29.pdf>

*Der Autor untersucht das Nutzungsverhalten digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche sowie die oft skeptische Haltung der Fachkräfte. Röll plädiert für eine Überwindung struktureller und materieller Ressourcenungleichheiten in den Einrichtungen, um eine moderne, aktive Medienarbeit flächendeckend zu ermöglichen.*

* **Sedano, L. (2025)**: Von analoger Fachlichkeit zu digitalen Perspektiven im Arbeitsalltag offener Kinder- und Jugendarbeit. In: bOJA / DOJ / BAG OKJA / netz (Hrsg.): Offene Jugendarbeit in den Räumen junger Menschen - Theorie, Praxis und Standortbestimmung. Graz: Verlag für Jugendarbeit und Jugendpolitik, S. 263-287.

<https://boja.at/sites/default/files/wissen/2025-09/bOJA-Buch_final_11.August2025_Einzelseiten.pdf#page=263>

*Der Beitrag diskutiert den Wandel von rein analogen Arbeitsweisen zu medienpädagogisch erweiterten Perspektiven im sozialarbeiterischen Alltag. Er zeigt praktische Gelingensbedingungen für die postdigitale Jugendarbeit auf.*

* **Stieler, M. & Kühne, S. (2024):** Online-Streetwork - Arbeitsfeld und Methode der Sozialen Arbeit. e-beratungsjournal.net - Zeitschrift für Onlineberatung und computervermittelte Kommunikation, 20. Jahrgang (2024), Heft 2, Artikel 2

[https://door.donau-uni.ac.at/api/object/o:5060/preview?lang=en](https://door.donau-uni.ac.at/api/object/o%3A5060/preview?lang=en)

*Der Fachartikel diskutiert die Etablierung von Online-Streetwork als eigenständiges Arbeitsfeld und Methode der Sozialen Arbeit. Die Autoren beleuchten theoretische Grundlagen sowie praktische Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler aufsuchender Ansätze.*

* **Stieler, M. (2023)**: Von der Straße ins Netz: Aktuelle Entwicklungen der Digital Streetwork. Präsentation beim Fachforum Onlineberatung 2023.

<https://padlet.com/office33/ffentliches-padlet-digital-streetwork-online-streetwork-ge5c2g358dqwknzs/wish/R7dXad2N0gY5Z6bl>

*Die Präsentation beleuchtet aktuelle Entwicklungen und Trends im Bereich der Digital Streetwork. Stieler analysiert die Verlagerung von Kontakträumen ins Netz und diskutiert die Herausforderungen für die Beziehungsarbeit.*

* **Stieler, M. / Zauter, S. (2022)**: Digital Streetwork. Aufsuchende Arbeit mit und in Sozialen Medien. In: Forum sozialarbeit + gesundheit, 4/2022, S. 28 – 30.

<https://www.researchgate.net/publication/364049462_Digital_Streetwork_Aufsuchende_Arbeit_mit_und_in_Sozialen_Medien>

*Dieser Beitrag widmet sich der aufsuchenden sozialen Arbeit mit und in sozialen Medien. Es werden praktische Ansätze der Digital Streetwork vorgestellt, wobei der Fokus auf dem Vertrauensaufbau und der Beziehungsgestaltung in digitalen Räumen liegt.*

* **Stix, Daniela Cornelia (Hrsg.)(2025)**: Praxishandbuch Beraten mit Social Media. Digitale Soziale Arbeit mit Jugendlichen. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Weinheim/Basel: Beltz Juventa, S. 30-32

<https://beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik-soziale-arbeit/praxishandbuch-beraten-mit-social-media/BEL448920>

*Das Praxishandbuch bündelt Konzepte, Methoden und Qualitätsstandards für die professionelle Beratung Jugendlicher über Social Media. Der betrachtete Buchauszug erörtert grundlegende Haltungen und Standards für eine beziehungsorientierte, digitale Soziale Arbeit.*

* **Tatli S. (2025)**: Streetwork im digitalen Raum. Brückenbau zwischen Betroffenen und Hilfsangeboten. München: GRIN Verlag.

<https://www.grin.com/document/1563994?srsltid=AfmBOoqwacYNqg_UmgmwAjKEl-XfPNW7dBxx2PO8UoH5FXzilryzX4PW>

*Das Fachbuch befasst sich mit der Brückenfunktion von Digital Streetwork im Zusammenspiel zwischen virtuellen Lebensräumen und dem realen Hilfesystem. Tatli zeigt auf, wie durch niederschwellige Online-Ansprachen Hürden abgebaut und Betroffene erfolgreich an bestehende analoge Hilfs- und Beratungsangebote weitervermittelt werden.*

* **Tom Fixemer, Patrick Herzog & Saskia Reichenecker (2021):** Chatberatung zu Sexualität und Gewalt und hybride Streetwork – eine Projektdokumentation. e-beratungsjournal.net - Fachzeitschrift für Onlineberatung und computervermittelte Kommunikation, 17. Jahrgang, Heft 1, Artikel 3, 2021.

<https://www.e-beratungsjournal.net/wp-content/uploads/2021/08/fixemer_herzog_reichenecker.pdf>

*Die Projektdokumentation beschreibt die Entwicklung von Standards für die Chatberatung junger Männer zu Sexualität und Gewalt im Rahmen des Projekts antihelden.info. Sie verbindet diese Erkenntnisse mit Ansätzen einer hybriden Streetwork.*

* **Veto Magazin (2019)**: Streetwork im Netz — Cornelia Heyken

[www.veto-mag.de/streetwork-online](http://www.veto-mag.de/streetwork-online)

*Ein anschaulicher Praxisbericht über Cornelia Heyken und ihren Pionier-Ansatz der „Streetwork im Netz“. Es wird beschrieben, wie Beziehungsarbeit und Vertrauensaufbau auf Plattformen wie Facebook und Instagram gelingen können.*

* **Weber, J. & Roeske, A. (2020)**: Erreichbarkeit von Jugendlichen im Digitalen: Zugänge für Soziale Arbeit. Jugend heute, 46, S. 5 –13

https://www.researchgate.net/publication/344014195\_Erreichbarkeit\_von\_Jugendlichen\_im\_Digitalen\_Zugange\_fur\_Soziale\_Arbeit

*Die Autorinnen untersuchen die Erreichbarkeit von Jugendlichen im digitalen Raum und analysieren neue Zugangswege für die Soziale Arbeit. Sie erörtern methodische Anpassungen, die notwendig sind, um Jugendliche auf Social-Media-Plattformen erfolgreich anzusprechen.*

* **Wiedel, F. (2022)**: Digital Streetwork Ein Heimspiel für die Medienpädagogik?. In: Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e. V. (FSF) (Hrsg.): Mensch + Maschine. Wie wir diese Interaktion optimieren können. mediendiskurs: 26. Jg., 2/2022 (Ausgabe 100). Liechtenstein: BVD Druck + Verlag AG, S. 22-27

<https://mediendiskurs.online/data/hefte/ausgabe/100/wiedel-digital-work-medienpaedagogik-md-100.pdf>

*Dieser Zeitschriftenbeitrag erörtert, warum Digital Streetwork eine fundamentale medienpädagogische Aufgabe darstellt. Der Autor plädiert dafür, dass sich die Soziale Arbeit aktiv in die digitalen Lebenswelten und Spielräume von Kindern und Jugendlichen begibt.*

* **Wiedel, F., & Dinar, C. (2025)**: Bedarf und Eigenlogik Digitaler Sozialarbeit. Empirische Befunde aus der Begleitforschung zum Projekt Zukunftswelten der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft. DiMe-Sozial, 1(1), 43–66.

<https://doi.org/10.21240/dimesoz/2025/1/9>

<https://www.dime-sozial.de/index.php/dimesoz/article/view/9/4>

*Der wissenschaftliche Fachartikel bereitet empirische Befunde der Begleitforschung des Stuttgarter Projekts „Zukunftswelten“ auf. Die Autor\*innen analysieren die Bedarfe und die spezifische Eigenlogik digitaler Sozialarbeit und betonen die Notwendigkeit einer methodischen Anpassung an die Ortslogik lokaler Online-Plattformen.*

* **Witzel, M. (2021)**: Sozialpädagogische Orte im digitalen Raum. In: M. Wunder (Hrsg.): Digitalisierung und Soziale Arbeit. Transformationen und Herausforderungen. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, S. 68-79

<https://www.pedocs.de/volltexte/2021/23157/pdf/Wunder_2021_Digitalisierung_und_Soziale_Arbeit.pdf>

*Ausgehend von der Theorie des sozialpädagogischen Ortshandelns erörtert der Beitrag, wie sich die Qualität von Räumen durch die Digitalisierung verändert. Witzel diskutiert zwei wesentliche Merkmale digitaler Räume und untersucht ihre Konsequenzen für die gezielte Gestaltung virtueller Treffpunkte zu pädagogischen Orten.*

* **Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung (2025)**: Digital Streetwork: Sozialarbeit in digitalen Räumen. ZEVEDI-Podcast: Folge 61: Digitalgespräch mit Christina Dinar von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.

<https://zevedi.de/digitalgespraech-061-christina-dinar/>

*In dieser Podcast-Folge spricht Christina Dinar über die Funktionsweise und die ethischen Herausforderungen von Sozialarbeit in digitalen Räumen. Sie diskutiert Fragen der Plattform-Governance, des Datenschutzes und der ethischen Verantwortung von Algorithmen.*

* **bOJA – Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit (2021)**: bOJA Leitfaden Digitale Jugendarbeit. Grafik: akzente Salzburg | 1. Auflage: Februar 2021

<https://www.boja.at/sites/default/files/downloads/2021-02/bOJA-Leitfaden_Digitale_Jugendarbeit_final.pdf>

*Dieser Leitfaden des österreichischen Dachverbands bietet Fachkräften der Offenen Jugendarbeit eine systematische Unterstützung zur Weiterentwicklung ihrer digitalen Angebote. Er definiert Begriffe wie die „Digital Divide“ und liefert medienpädagogische sowie methodische Impulse für die Beziehungs- und Projektarbeit im virtuellen Raum.*

* **belltower.news (2018)**: Connect with me! Jugend(sozial)arbeit off- und online

<https://www.belltower.news/connect-with-me-jugendsozialarbeit-off-und-online-47850/>

*Der Artikel beleuchtet die notwendige Verknüpfung von On- und Offline-Methoden in der Jugendarbeit. Es wird argumentiert, dass eine professionelle Begleitung Jugendlicher heute nur noch durch ein integriertes, hybrides Konzept gelingen kann.*

* **belltower.news (2018)**: Digital Streetwork - Jugendliche Selbstverständlichkeiten – Leben im und mit dem Netz

<https://www.belltower.news/digital-streetwork-jugendliche-selbstverstaendlichkeiten-leben-im-und-mit-dem-netz-47824/>

*Eine undogmatische Analyse der digitalen Lebenswelten von Jugendlichen. Der Beitrag veranschaulicht, warum das Smartphone und das Leben im Netz für Heranwachsende eine existenzielle Selbstverständlichkeit darstellen.*

* **belltower.news (2018)**: Neue Broschüre „Digital Streetwork“

<https://www.belltower.news/neue-broschuere-digital-streetwork-47840/>

*Der Artikel stellt die 2017 neu erschienene Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung vor. Er fasst die darin enthaltenen pädagogischen Leitlinien und Praxiserfahrungen für künftige Digital Streetworker\*innen kurz zusammen.*

* **belltower.news (2024)**: Praxistipps - Pädagogisches Community Management.

<https://www.belltower.news/praxistipps-paedagogisches-community-management-156047/>

*Eine praxisnahe Anleitung für professionelles, pädagogisches Community Management und digitale Beziehungsarbeit. Es werden konkrete Strategien zur pädagogischen Deeskalation von Konflikten und zur Moderation in Kommentarspalten vorgestellt.*

* **belltower.news (2024)**: TikTok - Wie gehen Content Creation und Digital Streetwork zusammen?

<https://www.belltower.news/tiktok-wie-gehen-content-creation-und-digital-streetwork-zusammen-156005/>

*Der Beitrag erörtert die Vereinbarkeit von medienpädagogischer Content Creation und proaktivem Digital Streetwork auf TikTok. Er zeigt auf, wie kurze audiovisuelle Formate als Türöffner für vertrauliche Beratungsgespräche dienen können.*

* **hoffnungsfunk:en - podcast (2022)**: Digital Street Credibility (mit Alina Hammer und Fabian Wiedel)

<https://open.spotify.com/episode/7CuNGiW3rTk02cjHPu0Fdx?go=1&sp_cid=9b871136a42cebf561335d1093066c90&utm_source=embed_player_p&utm_medium=desktop&nd=1&dlsi=9e2611224f0f42b8>

*In dieser Podcast-Folge sprechen Alina Hammer und Fabian Wiedel über die Erfordernisse von „Digital Street Credibility“. Sie erörtern, welche Haltungen und medienpädagogischen Fähigkeiten nötig sind, um von Jugendlichen online akzeptiert zu werden.*

* **mehr merz (2023)**: Der Medienpädagogik-Podcast #53 – Social Media in der Beratung. Teil 3: Digital Streetwork in der Amadeu Antonio Stiftung

<https://open.spotify.com/episode/24WoUhYzykBKvTSaaRRB6C?si=XHpjHCzhTH6VruPJxCCnqA&nd=1&dlsi=e570a06c3d4b4085>

*In dieser Podcast-Folge berichten Cornelia Heyken und Jerome Trebing von der Amadeu Antonio Stiftung über ihre konkrete Beratungspraxis auf Social-Media-Kanälen. Der Fokus liegt auf der Verknüpfung von medienpädagogischer Haltung, politischer Bildung und digital aufsuchender Sozialarbeit.*

* **neue Caritas Politik / Praxis / Forschung (2023)**: „Wir treffen Jugendliche im Netz“

<https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2023/artikel/wir-treffen-jugendliche-im-netz>

*Der Fachartikel berichtet über die Erfahrungen von Caritas-Einrichtungen, die ihre Beratung gezielt in digitale Räume verlegt haben. Er beschreibt, wie die Fachkräfte Jugendliche auf Augenhöhe im Netz abholen und erfolgreich beraten.*

* **t3n (2023)**: Digital Streetwork: Discord statt Bahnhof

<https://t3n.de/news/digital-streetwork-1553430/>

*Der Technologie-Bericht porträtiert Digital Streetwork unter dem Motto „Discord statt Bahnhof“. Er analysiert den methodischen Wandel, bei dem klassische Treffpunkte im öffentlichen Raum zunehmend durch digitale Plattformen abgelöst werden.*

* **Çelik, F./ Witt, N./ Stelzmann, D. (2025)**: Digital Streetwork als Interventionsmaßnahme gegen Sexuelles Online Grooming. In: Späte, J. /Stix, D. C. /Endter, C./Krauskopf, K. [Hrsg.]: #GesellschaftBilden im Digitalzeitalter. Perspektiven Sozialer Arbeit auf technologische Herausforderungen. Münster ; New York : Waxmann, S. 79-92

<https://www.pedocs.de/volltexte/2025/33289/pdf/Spaete_et_al_2025_GesellschaftBilden_im_Digitalzeitalter.pdf>

*Dieser Fachbeitrag thematisiert Digital Streetwork als gezielte Interventionsmaßnahme zum Schutz von Jugendlichen vor sexuellem Online-Grooming. Es werden Möglichkeiten der präventiven Arbeit direkt auf den Plattformen und Kommunikationskanälen junger Menschen analysiert.*